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Herzlich Willkommen


Sehr geehrte Damen und Herren,

Dass gegen Gewalttäter im Sport gezielt und wirkungsvoll vorgegangen wird, liegt im Interesse von uns allen. Kaum ein FCL-Fan wird hier anderer Meinung sein. Wir wünschen uns aber ein Vorgehen, dass gezielt die wirklichen Gewalttäter zur Verantwortung zieht und nicht ein fragwürdiges Gesetz, dass Fussballfans per se unter Generalverdacht stellt. Deswegen haben wir von den United Supporters, zusammen mit den Fussballfans aus Kriens und diversen politischen Partnern, das Referendum ergriffen.

Unserer Meinung nach ist ein Beitritt des Kantons Luzern zum sogenannten Hooligan-Konkordat keine geeignete Massnahme, um die Gewalt an Sportveranstaltungen wirkungsvoll einzudämmen. Im Gegenteil: Der Name verspricht viel und hält wenig. Die vorgesehenen Massnahmen sind nicht nur rechtsstaatlich höchst bedenklich, sondern haben sich in der Praxis bereits mehrfach als äusserst fehleranfällig erwiesen.

Während den Sammelaktionen haben wir bei vielen Bürgern eine grosse Unwissenheit über das vorliegende Konkordat ausgemacht. In Gesprächen konnten wir aber sehr viele für unsere Anliegen gewinnen und ihnen aufzeigen, dass die im Konkordat vorgesehenen Massnahmen nicht - wie es der Namen andeutet - nur Hooligans treffen. Dass die Bestrafung Unschuldiger nicht nur eine theoretische Wortklauberei ist, beweist ein Vorfall in Biel vom April des letzten Jahres. Dieser legte exemplarisch die erschreckenden Schwachpunkte des Konkordates offen.

Freundliche Grüsse
René Schwarzentruber
Präsident United Supporters Luzern und Präsident des Referendumskomitees